Rosskastanien-Salbe selbst herstellen

Iris Lemke – Praxis für Naturheilkunde in Berlin – Frauengesundheit Salbe selbst herstellen

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Rosskastanien-Salbe selbst herstellen

Iris Lemke – Praxis für Naturheilkunde in Berlin – Frauengesundheit Salbe selbst herstellen

Rosskastaniensalbe: Gefäßabdichtend, entzündungshemmend und venenstärkend

Hier zeige ich, wie man aus einer Tinktur der Rosskastanie eine Salbe selbst herstellen kann. Müde Beine und Füsse haben so keine Chance mehr und gerade für strapazierte Füsse ist sie eine wirkliche Wohltat und Pflege. Kastaniensalbe ist ein wirklicher Geheimtip, überzeugt Euch selbst.

Der wissenschaftliche Name A. hippocastanum (griechisch: hippos = Pferd, kastanon = Kastanie) entspringt der früher üblichen Nutzung der Samen als Pferdefutter – besonders, wenn die Tiere an Husten oder Atemnot litten. Die Menschen nutzten die Samen in Notsituationen als Nahrungsquelle, Kaffeeersatz und Hustenstiller.

Seit Jahrhunderten wird die Rosskastanie in der Volksmedizin bei Venenleiden, rheumatischen Schmerzen oder Gicht äußerlich wie auch innerlich verwendet.

Wissenschaftlich anerkannt ist heute, dass die Samen der Pflanze bei chronischen Venenerkrankungen, die Schmerzen, Schweregefühl, Krämpfe und Schwellungen in den Beinen verursachen, helfen. Auch bei Krampfaderleiden sowie Geschwürbildung wirkt die Rosskastanie heilsam. Die Kastanie wirkt auch bei Weichteilschwellungen nach Unfällen und Operationen lindernd und hat sich bei langen Flugreisen zur Vorbeugung von geschwollenen Beinen und Blutgerinnseln bewährt.

Für die äußere Anwendung bei Venenbeschwerden, lokalen Schwellungen und Blutergüssen wurden Rosskastanien-Samen als traditionelles pflanzliches Arzneimittel angesehen. Das gilt auch für Präparate aus den Blättern der Rosskastanie. Sie werden erfahrungsbasiert innerlich gegen schwere, schmerzende Beinen infolge von Durchblutungsstörungen sowie gegen das Brennen und Jucken bei Hämorrhoiden angewendet.

Welche Heilkräfte stecken in der Rosskastanie?

Der Hauptwirkstoff in den Samen der Rosskastanie ist das β-Aescin; darüber hinaus sind Flavonoide, Gerbstoffe und Saponine enthalten.

Die Rosskastanie wirkt in vielerlei Hinsicht positiv auf erkrankte Blutgefäße. Das β-Aescin kann die Aktivität bestimmter Enzyme (lysosomale Enzyme) reduzieren, die bei Venenerkrankungen gesteigert ist und zur Schädigung der Gefäßwände führt. Dieser gefäßabdichtende Effekt macht die Blutgefäße weniger verletzlich und durchlässig. Außerdem wird die Spannkraft der Venen, die für den Rückfluss des Blutes aus den Beinen in das Herz notwendig ist, durch β-Aescin erhöht.

Dank dieser Wirkmechanismen eignet sich die Rosskastanie zur Behandlung von Venenerkrankungen, die teilweise oder ganz durch Schädigungen der Gefäßwände auftreten. So werden medizinisch diverse Erkrankungen oder Beschwerden behandelt, die durch geschädigte oder gereizte Blutgefäße verursacht werden, wie zum Beispiel auch die Rosacae, die häufige plötzlich bei Frauen um die vierzig auftritt.

Welche Nebenwirkungen hat die Rosskastanie?

Innerlich eingenommen können Präparate mit Rosskastanie gelegentlich Juckreiz, Übelkeit und Magenbeschwerden durch Schleimhautreizungen sowie Kopfschmerzen auslösen. Vom Verzehr der Kastanien wird unbedingt abgeraten, da neben Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod auftreten kann. Daher bei innerlicher Anwendung immer auf Fertigpräparate zurückgreifen und sich an die Dosieranleitung halten.

Für die äußerliche Anwendung eignet sich die Rosskastanie hervorragend zur Herstellung von Tinkturen, Salben, Emulsion oder Gel.

Für weitere Video von mir, freue ich mich auf Ihren Besuch auf meinem YouTube Kanal. Danke!

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